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Paralympics: Deutsches Dressurteam steht fest

von Regina Schweizek
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Für die Paralympics in Tokio (24. August bis 5. September) hat der Deutsche Behindertensportbund (DBS) die Teilnehmer bekanntgegeben. Die Auswahl erfolgte auf Rat des Bundestrainers und des Beirats Para-Equestrian des Deutschen Olympia Komitees für Reiterei (DOKR). 

Bei den paralympischen Spielen wird der Reitsport ausschließlich durch das Dressurreiten repräsentiert. Bereits seit 1996 ist die Disziplin Teil des Veranstaltungsprogramms. In diesem Jahr wurden folgende Paare nominiert:

  • Heidemarie Dresing (Rheda-Wiedenbrück / Grade II) mit La Boum und Responsible for me als Reservepferd
  • Saskia Deutz (Rügen / Grade IV) mit Soyala
  • Regine Miselkamp (Geldern / Grade V) mit Highlander Delight’s
  • Steffen Zeibig (Arnsdorf / Grade III) mit Feel Good.

Als Reservereiterin wurde Claudia Schmidt ( Darmstadt / Grade III ) mit Rosso WT aufgestellt.

Grades und Wettkampfmodus

Auch bei den Paralympics starten Männer und Frauen gemeinsam. Jedoch werden die Reiter:innen je nach Behinderung in fünf unterschiedliche Wettkampfklassen, die ,,Grades“, eingestuft. Je tiefer die Zahl, desto größer ist die Einschränkung. Geistig behinderte Personen sind nicht startberechtigt. Personen mit Sehbehinderung starten gemeinsam mit Athleten aus Grade IV, deren Beeinträchtigung in Bezug auf das Reiten vergleichbar ist. Zudem dürfen Assistenten außerhalb des Vierecks meist mit Tönen oder Geräuschen bei der Orientierung helfen.

Bei den Paralympics dürfen alle vier Reiter:innen zunächst in den Prüfungen für die Einzelwertung starten. Welche drei Paare dann für die Mannschaftswertung starten, wird erst vor Ort entschieden. Des Weiteren wird es auch hier kein Streichergebnis geben. Dadurch ist der Druck für die Teilnehmenden etwas höher.

Bevor es auch für die Paralympics-Reiter:innen in die knapp zweiwöchige Quarantäne nach Aachen geht, treffen sich die Paare für ein weiteres Training in Riesenbeck. Am 18. August werden dann erst die Pferde, einen Tag später auch ihre Reiter:innen abreisen. Dann beginnt die lange Reise nach Tokio.

Quelle: FN , Sportschau

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