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Sie fürchtet um ihr Leben: Prügel-Reiterin erhält Morddrohungen und taucht unter

von Lea Hahnemann
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Seit Tagen verbreitet sich ein Video im ganzen Netz. Auf dem Video zu sehen: Sarah M. Sie ist eine verheiratete Frau, hat zwei Kinder und ist Grundschullehrerin. Die Aufnahmen zeigen Sarah M., wie sie ein Pferd schlägt und tritt. Dieser Vorfall sorgt nicht nur bei den Tierschützern für Wut.

Tierschützer dokumentieren Tierquälerei nach Fuchsjagd

Die Hass-Welle gegen Sarah M. muss enorm sein. Tierschützer filmten am Samstagnachmittag, wie die Frau nach einer Fuchsjagd ihr Pferd auf den Hänger bringen will. Das Pferd der Reiterin war offensichtlich verängstigt und versuchte zu flüchten. Es folgten dramatische Szenen. Sarah M. verlor die Kontrolle. Sie trat auf das Pferd ein und schlug dem Tier mehrfach ins Gesicht. Die Tierschützer der Anti-Jagd-Organisation  „Hertfordshire Hunt Saboteurs“ dokumentierten die Misshandlung und stellten den Clip auf Twitter. Auf dem Video wurde die größte und älteste Tierschutzorganisation der Welt getaggt, die RSPCA. Dieses Video ist unzählige Male geklickt worden und sorgt für Wut seitens der User.

Internet-User reagieren wütend

Durch die schnelle Verbreitung im Internet, gelangte der Name der Reiterin in viele Münder. Eine Nachbarin aus der englischen Grafschaft Leicestershire erzählte, dass Sarah M. viele Hass-Nachrichten in den Sozialen Medien erntete. Es seien nicht nur wuterfüllte Nachrichten gewesen, sondern auch Morddrohungen, welche Sarah M. zutiefst besorgen. Sie löschte ihren Account.

Die Morddrohungen lassen die 37-jährige Grundschullehrerin nicht nur um ihr eigenes Leben fürchten, sondern auch um das ihrer Kinder. Laut ihrer Nachbarin habe Sarah M. Angst, sich Zuhause aufzuhalten, weshalb sie nun untergetaucht ist.

Die ersten Konsequenzen für die Prügel-Reiterin sind gesetzt

Der Vorfall verärgert sowohl die Tierschützer, Jagdbetreiber, Internet-User, als auch die ihr nahestehenden Menschen. Ihr Umfeld reagiert ebenfalls schockiert. Sarah M. wurde vorerst von ihrem Beruf als Grundschullehrerin suspendiert. Diese Suspendierung würde solange fortlaufen, bis der Vorfall formell untersucht wurde.

Neben ihren Beruf als Grundschullehrerin, war die Reiterin  in dem örtlichen Pony-Club als Teammanagerin tätig. Auch hier wird das Verhalten der zweifachen Mutter als unakzeptabel deklariert. Sarah M. wurde von ihren Aufgaben entbunden.

Quelle: rtl.de

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