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Arbeit, Schule und Reiten – wie schaffe ich es?

von Chalinabrkr
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Eine der Fragen, die mir nun mehrfach gestellt wurde, ist: ,,Wie schaffst du es, dich jeden Tag um dein Pferd zu kümmern, trotz deiner Ausbildung und der Schule?“. Ich möchte euch diese Frage nun ausführlich beantworten und euch gegebenenfalls den ein oder anderen Tipp geben, wie ihr Schule und Reiten – oder sogar noch zusätzliche Arbeit – unter einen Hut bekommt.

Ein ganz normaler Arbeitstag bei mir

Ich gehe am Morgen gegen 8:00 Uhr aus dem Haus, arbeite dann bis 17:30 Uhr. Wenn ich dann gegen 18:00 Uhr nach Hause komme, esse ich zunächst mit meiner Mutter Abendbrot. Danach gehen wir meistens gegen 19 Uhr rüber in den Stall. Da wir auf dem Hof wohnen, ist es für uns eigentlich abends auch nicht stressig. Trotzdem ist meine Mutter für mich im Stall unverzichtbar. Sie hilft mir – wenn sie die Box nachmittags schon noch einmal abgeäppelt hat – beim Pferd fertig machen, fegt die Stallgasse und macht normalerweise in der Zeit, in der ich Püppi fertig mache, die Box nochmal ordentlich. Was natürlich auch jeden Abend nicht fehlen darf: Möhren und Äpfel. Das liegt dann auch immer schon in ihrem Trog bereit, wenn sie in die Box geht. Da wir in Vollpension stehen muss sie nur nochmal grob abäppeln und ihren Paddock fegen. Madame schleppt seit neustem nämliche Ihre Heulage gerne ins Paddock um diese mit ihren Boxennachbarn zu teilen.

Dadurch, dass meine Mutter in diesem Fall immer mithilft, habe ich am Abend noch Zeit für andere Dinge wie zum Beispiel das Lernen vor einer Klausur in der Schule. Das kommt aber auch nicht jeden Tag vor, da ich mir die Dinge in der Schule relativ gut merken kann und für das Lernen nicht viel Zeit brauche. Freitags bin ich bereits um 13:30 Uhr zuhause, so dass die anstrengenden Tage in der Woche wirklich nur bis Donnerstag gehen.

Bei mir klappt es trotz Arbeit und Schule also immer sehr gut

Das bedeutet natürlich nicht, dass es bei jedem so läuft. Der eine schafft es zeitlich und körperlich jeden Tag – so wie ich – trotz den anderen Dingen in den Stall. Der andere schafft es eventuell nur 3 mal die Woche, weil dieser länger arbeitet, mehr für die Schule zu tun hat oder andere Dinge.

Bei mir gilt aber trotzdem immer noch der Satz ,,Schule geht vor!“. Im nächsten Jahr habe ich meine Abschlussprüfung. Für diese muss ich auch rechtzeitig viel und gut lernen. Dann wird auch das Reiten ein wenig zurück schrauben müssen. Ihr solltet also immer gut organisiert sein, Unterstützung haben, aber vor allem auch eine gewisse Selbstdisziplin haben. Wenn andere in der Woche abends eventuell entspannt vor dem Fernseher sitzen, sitze ich auf dem Pferd, longiere in der Halle oder mache gerade die Box nochmal hübsch.

Mich interessiert natürlich auch, wie ihr es schafft, euer Pferd mit der Arbeit zu vereinen. Habt ihr noch viel Zeit für andere Hobbies? Hinterlasst gern eure Kommentare. 

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