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Fünfkampf-Drama: Jetzt meldet sich der Hundeprofi zu Wort

von Regina Schweizek
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Noch immer sorgen die Bilder von Annika Schleu und Saint Boy für Furore auf den sozialen Medien. Mittlerweile wurde sogar eine Petition gestartet, um das Reiten vom Fünfkampf auszuschließen. Nun meldet sich der Hundeprofi Martin Rütter zu Wort.

Der Vorfall als ,,Riesenchance“

So betitelt der Hundeprofi die Ereignisse. Allerdings sieht er das Problem nicht allein im Reitsport. Er ist der Meinung, dies sei ein allgemeines Problem im Umgang mit Tieren. Daher sollte die Debatte nicht auf den Reitsport beschränkt werden. Die Bilder des Fünfkampfes zeigen eine Extremsituation. Allerdings gibt es ähnliche Situationen tagtäglich auch beim Umgang mit vielen anderen Tieren. Rütter zieht hier Parallelen zur Hundeerziehung.

Der Reitsport ist nicht alleiniger Problempatient

Denn oft begegne er Hundehalter:innen, die sich zwar für eine tiergerechte und sanfte Erziehung aussprächen, aber oft gegensätzlich handeln. Rütter betone, dass die Halter:innen die übermäßige Härte ihres Handeln oft nicht bewusst wahrnehmen. Er stellt dar, dass mit Hunden oftmals genau so grob umgegangen wird, wie mit Pferden im Reitsport. Das Problem im Pferdesport beginne für Rütter schon im Teenager-Alter. Genau dann wenn Kindern und Teenagern beigebracht wird, dass man Pferden ruhig mal ,,eine knallen könne“. Dann beginnt die Problematik.

Rütter fordert Mut von Tierhalter:innen

Infolge dessen ist der Hundeprofi der Meinung, dass Tierhalter:innen zu oft im System gefangen sind. Gleichzeitig aber auch nicht den Mut aufbringen würden sich gegen das Bestehende zu wehren und aufzulehnen. Bei den Hunde beginne das oft in der Hundeschule, wenn bspw. das Stachelhalsband bei ziehenden Hunden empfohlen wird. Viele Menschen würden laut Rütter schon merken, dass so eine Methode nicht richtig ist, sprechen aber viel zu wenig über ihre Bedenken.

Aufgrund dessen ist die aktuelle Debatte um die Ereignisse im Fünfkampf und damit verbundenen Vorwürfe eine Chance, laut Rütter. Er ist der Meinung, dass alle Tierhalter:innen einmal selbst ihr Verhalten mit den Tieren reflektieren sollten und es ein kollektives Umdenken im Umgang mit Tieren geben müsse.

 

Quelle: wamiz

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