Landwirtschaftsministerium bezieht Stellung zu Vorfällen in Warendorf

Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat nun zu den Vorfällen auf dem Landgestüt Warendorf Stellung bezogen. Darin heißt es, das Landgestüt habe eine Vorbildfunktion, weshalb eine genaue Prüfung des Sachverhalts unerlässlich ist. Man ruft in diesem Sinne dazu auf abzuwarten, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind.

Stellungnahme des NRW-Landwirtschaftsministeriums – keine Einschätzung ohne Prüfung

Das NRW-Landwirtschaftministerium räumt alle voreiligen Schlüsse zur Seite und ruft ausdrücklich dazu auf, abzuwarten. Das Landgestüt habe eine Vorbildfunktion in Sachen Zucht, Haltung und Ausbildung von Pferden und somit müssen diese Vorfälle unbedingt überprüft werden. Die Untersuchung des Sachverhalts wird durch das Kreisveterinäramt Warendorf und eine interne Kommission des Landwirtschaftsministeriums geschehen. Die Kommission besteht aus dem Leiter des für das Landgestüt zuständigen Fachreferates, der Leiterin des Tierschutzreferates, der Landestierschutzbeauftragten, dem Leiter des Justiziariats und externen Sachverständigen. Die komplette Stellungnahme findest Du hier.

Fragwürdiges Training in Warendorf

Am 13. April haben sich fragwürdige Szenen bei einem Pferdewirtschaftsmeisterlehrgang auf dem Landgestüt ereignet. Die angehenden Pferdewirtschaftsmeister waren bei einer Trainingseinheit mit Kristina Ankerhold zu Gast. Dabei wurden zwei 4- und 5-jährige Hengste in zu enger Halshaltung geritten und einer davon mit Schlaufzügeln in dieser Haltung. Die Teilnehmer des Lehrgangs filmten die Szenen und gaben sie an die Ausbildungsleitung der FN, Herrn Kaspareit, weiter. Der Ausbildungsleiter nahm sich der Sache als erster an und wenig später veröffentlichte auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung eine Stellungnahme. Darin hieß es, man habe die zuständige Landeskommission am 6. Mai zu den Vorfällen informiert. Hier kannst Du noch einmal die Stellungnahme der FN lesen.

Am 14.05.2021 nahm auch das Landgestüt Warendorf zu den Anschuldigungen Stellung und zwei Tage später wurde zusätzlich eine Stellungnahme zum viel diskutierten „Fotografieren-und-filmen-verboten-Schild“ auf der Website veröffentlicht.

Quelle: umwelt.nrw.de 

Bildquelle: Wikimedia

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