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Neues im Fall Schleu: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Tierquälerei

von Lea Hahnemann
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Die Szenen, die sich bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio beim Modernen Fünfkampf abgespielt haben, bleiben wohl vorerst unvergessen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Annika Schleu und die Bundestrainerin Kim Raisner.

Ermittlungen aufgenommen

Nachdem der Tierschutzbund die Moderne Fünfkämpferin Annika Schleu und ihre Trainerin wegen Tierquälerei angezeigt hatte, startet die Staatsanwaltschaft nun mit den Ermittlungen. Das bestätigte Sebastian Thiele,  Sprecher der Staatsanwaltschaft. Aufgrund von Schleus Wohnortes sei die Potsdamer Behörde für das Verfahren zuständig.

Auslöser für die Anzeige des Tierschutzbundes waren die Ereignisse, die sich bei den Olympischen Spielen in Tokio abgespielt haben. Für den Wettbewerb wurde der Modernen Fünfkämpferin das Pferd „Saint Boy“ zugelost, welches im Parcours verweigerte. Während Schleu verzweifelt versucht, das Pferd voran zu bekommen, forderte Bundestrainerin Raisner die Reiterin auf, das Pferd mit der Gerte zu schlagen. Aus diesen Vorkommnissen resultiert der Vorwurf des Tierschutzbundes, dass Annika Schleu Tierquälerei betrieben und Raisner Beihilfe zur Tierquälerei geleistet habe.

Schleu streitet Vorwürfe ab

Die Moderne Fünfkämpferin Annika  Schleu wehrte sich während eines Interviews mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ gegen die Vorwürfe. Sie sei sich keiner Schuld bewusst, denn laut ihrem Empfinden habe sie das Pferd nicht sonderlich hart behandelt. Die 31-Jährige begründete ihre Aussage damit, dass sowohl ihre Gerte als auch ihre Sporen vorab kontrolliert wurden.

Quelle: faz.net

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