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Zu viel des Guten zieht Strafe nach sich

von Regina Schweizek
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Dass der Tierschutz bei abgemagerten und vernachlässigten Pferden alarmiert wird, hört man oft. Bei diesem Fall aus Großbritannien ging es allerdings um eine Besitzerin, die ihrem an Hufrehe erkrankten Pferd zu viel Futter gewährte. Deshalb musste sie sich nun vor Gericht verantworten.

Ein Mitglied der Tierschutzorganisation RSPCA wurde im Mai vergangenen Jahres auf ein Pferd aufmerksam, welches trotz akuter Hufrehe uneingeschränkten Weidezugang und zusätzliches Heu bekam. Schon zuvor waren der Wallach John und seine Besitzerin bei der Organisation bekannt. Damals versuchte man die Besitzerin mittels Futterberatung und tierärztlichen Maßnahmen zu unterstützen.

Nun wurde festgestellt, dass die Fütterungsratschläge, die die Organisation der Besitzerin drei Jahre zuvor gab, wohl wenig Anklang fanden.

Gericht fällt Urteil

Die erneute Inspektion des Tieres durch die RSPCA und einen Tierarzt ergab ein starkes Übergewicht von über 100kg und einen deutlichen Schmerzbefund, aufgrund der Rehe. Daraufhin wurde der Wallach von der Polizei beschlagnahmt und in eine Tierklinik eingeliefert.

Da die Besitzerin sich nachweislich nicht auf Unwissenheit berufen konnte, musste sie sich nun vor dem Gericht verantworten. Das Resultat ist neben einem dreijährigen Halteverbot für Pferde auch eine Geldstrafe von über 9.000 Pfund.

Mittlerweile hat der Wallach 124 kg abgenommen und es wird ein neues Zuhause für ihn gesucht. 

Quelle: Horse&Hound

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