Interview mit Simone Blum

Anzeige: Im Interview erzählt die erfolgreiche Springreiterin Simone Blum wie sie ihren Alltag mit Kind & Pferd meistert, was sie an ihrem Erfolgspferd Alice besonders schätzt und welches Produkt sie gerne nutzt und jedem Reiter weiterempfehlen kann.

Liebe Simone Blum, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für uns nehmen. Davon haben Sie ja wahrscheinlich derzeit nicht so viel – sind Sie ja nicht nur eine Weltklasse-Springreiterin, sondern auch Mama einer kleinen Tochter…
Ja genau, das stimmt. Die Zeit ist immer ein bisschen knapp, aber Hanna ist ein ganz liebes, pflegeleichtes Kind. Sie macht es uns wirklich leicht, den Tagesablauf zu planen. Da können wir uns sehr glücklich schätzen.

Wie bekommen Sie beides unter einen „Helm“?
Ich habe zum Glück viel Unterstützung von meiner Mutter und meiner Oma, die auf Hanna aufpassen, wenn die Zeit mal knapp ist. Das ist eine ganz tolle Hilfe. Mein Training versuche ich dadurch effizient zu gestalten, dass ich wirklich jede freie Zeit dafür nutze. Das klappt alles sehr sehr gut.

Simone Blume Alic
Simone Blum mit DSP Alice
Aachen 
© www.sportfotos-lafrentz.de/Stefan Lafrentz

Erzählen Sie uns doch etwas über ihr Pferd DSP Alice, mit dem sie die tollen Erfolge gefeiert haben. Ihre Stärken, Eigenheiten, Ecken und Kanten…
Alice ist ein ganz tolles Charakterpferd. Ihre Stärken sind ihr grenzenloser Wille, ihr Vermögen, ihre unglaubliche Vorsicht, ihr Kampfgeist, ihre immense Liebe fürs Springen, für diesen Sport. Eigenheiten: Sie ist schon ein bisschen eine Diva. Sie zeigt sehr, wen sie mag und wen nicht so gerne. Aber sie zeigt eh grundsätzlich, wenn ihr etwas nicht gefällt. Das finde ich aber ganz toll an ihr, denn das ist auch beim Reiten so. Alice darf man nie ungerecht behandeln, sondern muss ein Team mit ihr sein, dann kämpft sie für einen wie eine Löwin. Die lange Pause gerade, das passt ihr gar nicht. Wenn dann auch noch andere Pferde zum Training wegfahren, tobt sie richtig in der Box und pustet wie ein Drache, weil sie unbedingt los will und mitwill. Toll zu beobachten, wie viel Spaß sie an dem Sport hat.

Leistungssportler folgen einem exakten Trainingsplan aus Belastung und Pausen. Wie sieht so ein typischer Plan bei Ihnen aus?
Ich sitze tagsüber natürlich auf dem Pferd – und versuche dann noch Ausgleichssport zu machen: Rumpfstabilität, Bauchmuskeltraining, überhaupt Krafttraining. Pausen sind natürlich auch wichtig. Beim Reiten wärme ich erst mal im Schritt auf und löse die Pferde dann im Trab. Dann versuche ich, relativ viel im Trab und im Galopp zu arbeiten – ohne große Schrittpausen, für mehr Ausdauer und Durchhaltevermögen. All meine Pferde haben eine sehr gute Kondition. Auch Alice ist eigentlich nie müde, selbst nach dem schwersten Parcours ist sie immer fit.

Gibt es eigentlich feste Rituale, die Sie vor und nach dem Training haben?
Bei den Pferden bauen wir sehr auf das BEMER Horse-Set, das wir bei jedem Pferd täglich vor dem Reiten anwenden. Wenn ein Pferd viel gemacht hat, gesprungen ist oder gearbeitet hat, dann kommt es auch nach dem Reiten zum Einsatz, um die Regeneration zu unterstützen. Wir haben da gute Erfahrungen gemacht und die Pferde fühlen sich sehr wohl. Dann gehen wir auch gerne mal ins Gelände oder klettern, damit sie auch auf ihre Kosten kommen.

Und wie ist das, wenn Sie auf einem Turnier starten? Stichwort Glücksbringer.
Ich hab mir immer eingebildet, dass es besser klappt, wenn Hansi (Hans-Günther, Simones Ehemann) mich vor dem Parcours aufs Pferd setzt (lacht). Ansonsten habe ich einen Glücksbringer, so einen kleinen Anhänger am Vorderzeug von Alice. Früher hatte ich mal Reithosen, die Glücksbringer waren oder dies und jenes… aber am Schluss hilft eine gute Leistung wohl am besten.

Sie nutzen nun schon seit einigen Jahren das BEMER Horse-Set. Wie kamen Sie dazu?
Wir kamen dazu, als eines unserer Pferde eine schlimme Verletzung hatte, an der tiefen Beugesehne. Damals wurde uns der BEMER empfohlen. Eigentlich hieß es „Sport aus!“ für das Pferd. Wir haben dann BEMER sechs Wochen angewandt mit Manschette und Decke, und nach sechs Wochen war das Loch in der Sehne verheilt. Der Tierarzt konnte es gar nicht glauben! Seitdem sind wir begeisterte BEMER Anwender – auch für uns selbst.

Warum? Und wie wirkt es sich bei Ihnen aus?
Wir hatten immer mit Rückenschmerzen oder Rückenproblemen zu kämpfen. Denn natürlich bringt das Reiten oder auch das Springen Belastungen für den Rücken und auch die Wirbelsäule. Jetzt nutzen wir den Human BEMER jeden Abend und jeden Morgen, um eine schnellere Regeneration zu bewirken. Ich merke einfach, wie da Verspannungen gelöst werden, wie mir das gut tut. Früher haben die verspannten Muskeln zudem immer zu starken Kopfschmerzen geführt. Dass das jetzt nicht mehr so ist, bedeutet für uns wirklich viel mehr Lebensqualität.

Im Leistungssport gehört BEMER bereits bei Vielen zum Standard… Aber können wir Freizeitreiter und Amateure auch von so etwas profitieren?
Also ich denke, der BEMER gehört nicht nur in den Leistungssport – auch für Freizeitreiter oder Amateure ist es super. Auch einem Freizeitpferd kann man den Alltag verbessern, auch ein Freizeitpferd wird geritten und hat mal Verspannungen oder kleine Verletzungen. Da ist es auf jeden Fall sehr zu empfehlen, auch für Amateure.

Simone mit Lebouché
Simone Blum mit Lebouché

Bei der Entwicklung des neuen Horse-Sets waren Sie sogar beteiligt, richtig? Wie lief das ab?
Wir hatten davor schon gesagt, was wir am alten BEMER Horse-Set verbessern würden: dass die Decke ein bisschen größer wird, dass mehr Spulen eingebaut werden, dass statt der Manschette auch eine Gamasche entwickelt wird, um einen noch größeren Bereich abzudecken. Den Prototypen haben wir dann auf Herz und Nieren getestet, und daraus ist dann schließlich das neue BEMER Horse-Set entstanden. Wir sind sehr glücklich, da mitgeholfen zu haben – und ich glaube, dass es ein richtig tolles Produkt geworden ist.

Haben Sie einen persönlichen Tipp, wie wir uns und unsere Pferde gesund und fit halten?
Ja, der BEMER hilft da ungemein. Ein Pferd muss aber natürlich, genauso wie der Mensch, trainiert werden, um den Belastungen standzuhalten. Umso trainierter Pferde sind, desto weniger passieren dann auch Verletzungen. Deswegen würde ich immer ans Herz legen, dass das Pferd viel rauskommt, dass es viel Bewegung hat, dass es viel trainiert wird und Ausdauer hat. Im Zusammenspiel mit dem BEMER kann da eigentlich nix mehr schiefgehen.

Zum Abschluss: Mit dem Pferd am Strand entlang galoppieren oder einen langen Wanderritt machen – welchen Traum mit Pferd würden Sie sich gerne irgendwann erfüllen?
Wir könnten im Trainingslager in Oliva Nova schon zum Strand reiten. Unsere Pferde waren da nur immer nicht ganz so entspannt, Alice würde bestimmt über jede Welle springen. Deswegen wäre sowas mal ein Traum mit einem wirklich ruhigen, entspannten Pferd. Lange Wanderritte sind eher nix für mich, da tut mir mein Hintern immer ungemein weh (lacht). Mein Traum ist gerade immer noch die Olympiamedaille… wer weiß, ob und wann der wahr werden kann.

Dabei wünschen wir Ihnen natürlich viel Erfolg und alles Gute. Vielen Dank für das Gespräch, Frau Blum.

 

Du interessiert Dich für das BEMER Horse-Set?

Jeder Reiter – wie auch Simone Blum – möchte natürlich, dass das Pferd motiviert mitmacht und die Muskeln geschmeidig mitarbeiten. Tipps dazu findest Du im Artikel Pferde effizient trainieren und Muskeln unterstützen.

Michelle Holtmeyer

Michelle Holtmeyer

Michelle Holtmeyer hat nach ihrem Germanistik-Studium in Bangkok und Berlin gelebt, bevor sie zu ehorses & edogs kam. Nun versorgt sie Dich mit News und Ratgebern zum Thema Pferde & Hunde. Erreichen kannst Du Michelle unter m.holtmeyer@ehorses.de.

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