Startseite » Diese Corona-Regeln gelten zum Jahreswechsel 2021/22 im Pferdesport

Diese Corona-Regeln gelten zum Jahreswechsel 2021/22 im Pferdesport

von Lea Hahnemann
0 Kommentar

Vor einigen Wochen haben verschiedene Bundesländer auf die gestiegene Anzahl an Corona-Infektionen mit verschärften Regelungen reagiert. Nicht zuletzt verunsichert die neue Omikronvariante die Menschen in Deutschland. Nun haben auch andere Bundesländer ihre Corona-Regelungen angepasst, die sich ebenso in der Pferdewelt widerspiegeln. 

Bundesspezifische Regelungen an den Ställen und Vereinen

Die Hygiene-Schutzmaßnahmen und andere Regelungen zur Eindämmung und Bekämpfung des Coronavirus sind in vielen Bundesländern unterschiedlich. Da uns diese Regeln auch im kommenden Jahr begleiten werden, verweist die Bundesregierung auf die aktuellen Verordnungen in den jeweiligen Bundesländern. So weist Bayern seine Bevölkerung mithilfe einer  „Corona-Ampel“ (steht derzeit auf rot) auf die derzeit geltenden Corona-Regeln hin. Niedersachsen regelt das im Vergleich zu Bayern mit Warn- und Baden-Württemberg mit Alarmstufen. Um Missverständnisse weitestgehend zu vermeiden, hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) auf ihrer Website die Informationen zusammengefasst, die für den Reitsport und die Versorgung der Pferde aktuell relevant sind.

2G plus- Regelung am Stall und in den Reithallen

Auch in der Pferdewelt sind die Corona-Verordnungen schon längst angekommen. So herrscht bereits in vielen Bundesländern die 2G plus-Regel an den Ställen und Vereinen. Wer nun die Reithalle mit seinem Pferd nutzen mag, muss also geimpft (ein- oder zweifach) oder genesen sein und einen aktuellen Schnelltest vorweisen, der nicht älter als 24h ist. Für Menschen, bei denen die Booster-Impfung länger als 14 Tage her ist, entfällt in manchen Bundesländern sogar die Testpflicht. Doch auch hier ist wieder Achtsamkeit geboten, denn nicht überall gilt 2G plus. In Berlin kann auch mit 2G die Reithalle betreten werden, jedoch muss der Mindestabstand zueinander gegeben sein. Nordrhein-Westfalen regelt die pandemiebedingte Situation wieder etwas anders: Dort gilt grundsätzlich 2G plus in den Reithallen. Die Testpflicht entfällt dann, wenn man beim Reiten oder beim Pferd führen eine Maske trägt oder wenn die Reithalle zu beiden Seiten hin offen ist.

Turniersport mit klaren Verordnungen

Nicht nur der Alltag am Stall wird von den Corona-Verordnungen begleitet, auch der Turniersport. Reitturniere in NRW dürfen unter Einhaltung der 2G plus-Regel stattfinden. Brandenburg führt im Turniersport zwei Varianten: Reitturniere mit Unterhaltungscharakter verlangen die 2G Regel inklusive Hinweisschilder, Turniere ohne Unterhaltungscharakter können mit 3G (geimpft, genesen oder getestet) stattfinden. In Bundesländern wie Sachsen sind Reitturniere aktuell verboten.

Regelungen sind altersspezifisch

Die Corona-Regeln gelten in allen Bundesländern jedoch nicht für jedermann. Hier spielt das Alter die entscheidende Rolle, denn gerade schulpflichtige Kinder werden nach ihrer Altersgruppe unterschieden. Zudem werden die Regeln in der Schul- und Ferienzeit unterschiedlich gehandhabt.  Für dienstleistende Personen, die für die Versorgung und Betreuung der Pferde notwendig sind, gilt 3G. So müssen ungeimpfte Tierärzte, Schmiede oder Einsteller einen aktuellen Schnelltest (nicht älter als 24h) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48h) mitbringen, wenn sie an den Stall kommen. Die FN empfiehlt trotz dessen, sich über die aktuellen und bundesspezifischen Verordnungen regelmäßig zu informieren.

Quelle: pferd-aktuell.de, bundesregierung.de

Beliebte Pferde im ehorses Marktplatz

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.