Startseite » FN Präsident Erbel über Fünfkämpfer:innen: “Das sind keine Reiter”

FN Präsident Erbel über Fünfkämpfer:innen: “Das sind keine Reiter”

von Marie Arensmann
0 Kommentar

Die dramatischen Szenen der Fünfkämpferin Annika Schleu bei den Olympischen Spielen sorgen noch immer für hitzige Diskussionen. Nun fordert die Reiterliche Vereinigung in Deutschland (FN) eine Änderung der Reitregeln im Fünfkampf. 

Aufgrund des Fünfkampf-Dramas in Tokio 2020 um die 31-jährige Annika Schleu, befürchtet die FN nun auch einen Imageschaden für den organisierten Reitsport. Die deutsche Fünfkämpferin war bei der Disziplin Reiten mit dem ihr zugelosten Pferd überfordert und löste mit ihrem Verhalten eine Welle der Kritik aus. Es folgten schwere Vorwürfe der Tierquälerei und eine regelrechte Hasswelle im Netz.

FN und FEI distanzieren sich vom Modernen Fünfkampf

Nun äußerte sich der neue Präsident der FN, Hans-Joachim Erbel, zu den erschreckenden Szenen von Schleu. Am Mittwoch beim CHIO in Aachen sagte er: “Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Druck auszuüben. Wir sagen, dass die Fünfkämpfer das Reiten rausnehmen sollen. Wenn sie das nicht können, sollen sie das Reglement so ändern, dass sie die Tiere und Menschen schützen.”

Die FN und der Weltreiter-Verband (FEI) machten außerdem deutlich, dass sie sich von den Fünfkämpfer:innen distanzieren. Laut Erbel gibt es erschreckende Szenen wie diese immer wieder bei den Olympischen Spielen. 

Erbel bemängelt Reitkenntnisse der Fünfkämpfer:innen

Laut Erbel sind Fünfkämpfer:innen keine Reiter. Er betont, dass die Athlet:innen zu geringe Kenntnisse haben, um bei den Olympischen Spielen die 1,20 Meter hohen Sprünge zu meistern. Deshalb suchen die FN und die FEI nun das Gespräch mit den nationalen und internationalen Fünfkampf-Verbänden.

Quelle: Spiegel

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.