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Tod durch Kehlbiss: Kleinpferd fällt Wölfen zum Opfer

von Lea Hahnemann
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Auf einer Weide in Hünxe wurde ein Kleinpferd von mehreren Wölfen gerissen. Dies geschah in der Nacht vom Sonntag, den 10. Oktober.  Damit haben die Wölfe bereits das dritte Pferd getötet.

Das dritte Pferd in kurzer Zeit

Das Kleinpferd, welches in Hünxe am Bergschlagweg gerissen worden ist, war nicht das erste. Es fielen bisher zwei weitere Pferde den Wölfen zum Opfer. Dass es sich bei den Fällen um einen Wolfangriff handelt, wurde von dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) bestätigt. Im November 2020 wurde erstmals ein Pferd in Kirchhellen gerissen. Im Januar töteten die Wölfe dann ein Shetlandpony, ebenfalls in Hünxe, am Hardbergweg.

Therapiepferd fiel Wölfen zum Opfer

Bei dem am Sonntag gerissenen Tier handelt es sich um ein 20 Jahre altes Therapiepferd, welches der Tochter des Halters gehörte. Das 1,30 Meter große Pferd  wurde durch einen Kehlbiss getötet und von den Wölfen rund zehn Meter über die Wiese gezogen, welche sich nur 70 Meter von einem Wohngebäude befindet. Die Wiese war mit einem üblichen Weidezaun geschützt, weshalb man vermutet, dass es sich um mehrere Wölfe handelte.

Ein Pferd in dieser Größe würde laut Angaben um die 250-300 kg wiegen. Man geht davon aus, dass die Wölfe rund 40 kg von dem Pferdekadaver gefressen haben, darunter Muskelfleisch und Innereien.

Wolfabweisende Zäune zum Schutz der Tiere

In Nordrhein-Westfalen besteht noch keine verbindliche Empfehlung für Zäune, die vor Wolfsattacken schützen. Diese werden bis heute nicht von der Landesregierung für die Pferde- und Rindhalter:innnen gefördert.

Quelle: schermbeck-online.de

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