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Pferd zur Verfügung: Das solltest Du wissen

von Julia Schmidt
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Heute möchten wir Dir ein paar Tipps zum Thema „Pferd zur Verfügung“ geben. Nicht jeder hat das Glück, sich ein eigenes Pferd direkt leisten zu können. Oftmals hat man noch nicht genug zusammengespart, vielleicht möchte man erst mal ins Pferdebesitzer-Sein reinschnuppern und schauen, ob es funktionieren könnte. Alles Wichtige zum Thema Pferd zur Verfügung findest Du in diesem Artikel.

Inhalt – Alles im Überblick

  1. Warum ein Pferd zur Verfügung?
  2. Was kostet ein Verfügungspferd?
  3. Wo finde ich ein Verfügungspferd?
  4. Darauf solltest Du beim Kennenlern-Termin achten
  5. Der Proberitt – Das ist zu beachten
  6. Welche Konditionen soll/muss ich verhandeln?
  7. Pferd zur Verfügung – Brauche ich einen Vertrag?

Warum ein Pferd zur Verfügung?

Reiterin beim AufsattelnDie Gründe, warum man sich ein Pferd zur Verfügung holt, sind sehr unterschiedlich. Aber frage Dich: Möchte ich mir das wirklich „antun“? Ein Verfügungspferd bedeutet immerhin eine größere Verpflichtung, als eine Reitbeteiligung oder das Reiten im Schulbetrieb. Sowohl zeitlich als auch finanziell. Eine Reitstunde kann man notfalls absagen, wenn es einem gerade nicht in den Kram passt und man lieber ins Schwimmbad will. Oder man keine Lust hat, bei winterlichen Temperaturen täglich den vermatschten Paddock abzuäppeln. Bei einem Verfügungspferd kommt sowas eher nicht so gut! Du musst Dir im Klaren sein, dass das Pferd quasi wie Dein „eigenes“ ist und auch so versorgt werden muss. Das kann je nach Aufwand mal locker irgendwas zwischen zwei und vier, manchmal mehr Stunden sein. Da kann bzw. sollte man nicht mal eben sagen: „Ich hab jetzt aber keine Lust“. Der Eigentümer des Pferdes möchte sein Tier ja auch in guten Händen wissen.

Außerdem ist auch Dein reiterliches Können entscheidend. Logischerweise immer entsprechend des jeweiligen Pferdes und was Du machen möchtest. Bei einem reinen Freizeitpferd, das hauptsächlich ins Gelände geht, ist das jetzt nicht unbedingt kriegsentscheidend. Wenn Du da Schritt, Trab, Galopp reiten und oben bleiben kannst, reicht das manchen Besitzern oft schon. Aber gerade bei den etwas „anspruchsvolleren“ Pferden mit einem gewissen Ausbildungsstand solltest auch Du ein gewisses Niveau vorweisen können. Es bringt niemandem was, wenn du täglich auf „Samson Hit“ rumhoppelst und der nach ein paar Monaten dank Deiner Reitkünste dann eben nicht mehr der „Hit“ ist und stattdessen erstmal wieder einen Bereiter und einen Osteopathen braucht. Leider überschätzen sich viele und geben bei den Eigentümern auch gern mal vor, schon „sicheres A-Niveau“ reiten zu können, obwohl sie oft noch nicht mal in einer E-Dressur einen Blumentopf gewinnen würden. Das hilft leider niemandem und am wenigsten dem Pferd.

Wer bislang schon eine Reitbeteiligung hatte, der kennt das natürlich alles auch schon. Bei einem Pferd zur Verfügung ist es aber doch nochmal etwas Anderes. Denn man hat das Pferd tatsächlich sieben statt zwei bis drei Tage die Woche für sich und muss sich entsprechend auch mehr kümmern. Zudem hat man auch ein größeres Risiko, gerade wenn das Pferd mal krank wird oder ein Unfall passiert oder sich der Zustand des Pferds während der Verfügungszeit aus welchen Gründen auch immer verschlechtert. Sowas kann immer sehr schnell zum Streitthema zwischen Eigentümer und Besitzer werden.

Was kostet ein Pferde zur Verfügung?

Ganz unterschiedlich. Im Normalfall übernimmst du die laufenden Kosten – sprich Stallmiete, Hufschmied, evtl. Zusatzfutter. Über den Rest kann man verhandeln. Dazu unten mehr. Es gibt auch Eigentümer, die komplette Kostenübernahme fordern. Da musst Du dann also auch die Versicherungen, Tierarztkosten, Impfungen, Wurmkuren usw. übernehmen. Je nach Region, Stall usw. kannst Du da mit einer monatlichen Belastung zwischen etwa 300 und 600 € rechnen.

Daher solltest Du Dir gut durchrechnen: Kann ich diesen finanziellen Aufwand stemmen, ohne dass meine restlichen finanziellen Verpflichtungen (Miete, Lebenshaltungskosten, Auto usw.) darunter leiden? Nochmal: Ein Verfügungspferd bedeutet in den meisten Fällen den gleichen monatlichen finanziellen Aufwand, als wenn Du ein eigenes Pferd hättest. Nur, dass es Dir eben nicht gehört. Du trägst aber das meiste Risiko! Auch, wenn das Pferd mal krank wird, kann einen je nach Krankheit sowas schnell an den Rand des Ruins bringen, wenn man keine Rücklagen hat. Sicher, das ist der absolute „worst case“, aber auch sowas muss bedacht sein! Sei also unbedingt ehrlich zu Dir selbst, was das anbelangt, denn einfach mal eben so das Pferd wieder zurückgeben wie bei einer Reitbeteiligung ist meist nicht so einfach.

Wo finde ich ein Verfügungspferd?

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Wenn Du in Deinem Stall schon in der Reitstunde der absolute Oberkracher mit ganz viel Potential bist, kann es sein, dass Dich ein Eigentümer direkt anspricht. Oder Du hast eine Reitbeteiligung und der Eigentümer bietet Dir an, das Pferd für eine gewisse Zeit zu übernehmen. Das kommt nur leider selten vor. Der Vorteil für den Eigentümer ist: er/sie hat Dich schon ein paarmal reiten sehen und kann schon mal grob einschätzen, ob sein/ihr Pferd mit Dir harmonieren würde. Andersrum kannst Du auch selbst in Deinem Stall die Augen und Ohren offen halten und einfach mal fragen. Kostet nichts und zumindest wissen dann die Stallkameraden, dass Du auf der Suche bist und können sich evtl. auch mit für Dich umhören.

Eine weitere Möglichkeit, um ein Pferde zur Verfügung zu finden, sind Aushänge in den Ställen in Deinem Umkreis. Einfach ein paar Zeilen zu Dir und was Du suchst inklusive Kontaktdaten ans Schwarze Brett des Stalls tackern. Schreibe am besten Deine Telefonnummer dazu. Gerade etwas ältere Eigentümer klären sowas gern übers Telefon und nicht über E-Mail/WhatsApp. Ist einfach persönlicher. Frage bei Züchtern nach, manche stellen ihre Pferde guten Reitern zur Verfügung, zum Selbst- oder Weiterausbilden und/oder für die Turniervorstellung.

Die klassische und am meisten genutzte Variante sind Kleinanzeigenportale. Auch bei uns auf ehorses findet man Inserate dazu. Du kannst entscheiden, ob Du selbst ein Gesuch erstellst oder Dir einfach nur die Anzeigen der Pferdebesitzer durchschaust und Dich darauf meldest. Auch hier gilt, genauso wie bei Aushängen: nicht lügen! Erfinde keine Turnierplatzierungen oder einen Ausbildungsstand, den Du gar nicht hast. Spätestens beim Probereiten kommt das eh ans Licht. Und ja, auch Eigentümer googlen potentielle Reiter-Kandidaten. Wer versucht, sich besser zu mogeln als er ist, hat da schnell schlechte Karten. Die Reiterwelt ist meistens eh ein Dorf und es kann gut sein, das der/die EigentümerIn in Deinem Stall eine Bekannte hat oder jemand kennt, der Dich kennt.

Darauf solltest Du beim Kennenlern-Termin achten

Achte auf den ersten Eindruck! Das gilt sowohl für den Eindruck, den Du auf den Eigentümer machst, als auch, was Du für einen Eindruck vom Eigentümer und dem Stall bekommst. Wenn Du wie Madam Flodder angewatschelt kommst, wird Dir niemand sein Pferd anvertrauen wollen. Natürlich musst Du auch nicht aufgebrezelt erscheinen wie ein Model aus dem aktuellsten Katalog. Ob Deine Reithose jetzt gleich zur Schabracke von „Samson Hit“ passt, interessiert niemanden. Ein gepflegtes Äußeres und ein freundliches Auftreten dagegen schon.

Wenn Du ein Pferd in Deinem Stall probereitest, kennst Du zumindest schon mal die Anlage, weißt, wo was ist, wie die Pferde gehalten werden etc. Steht das Pferd in einem fremden Stall, schau ihn dir ruhig näher an: Wie wird das Pferd dort gehalten? Ist die Anlage gepflegt? Wie ist die Futterqualität, was wird gefüttert? Braucht das Pferd irgendwelche Zusatzmittelchen? Frisst es prinzipiell alles oder ist es eher etwas „schnäubig“? Schau Dir das Pferd genau an: Sind die Beine und der Rücken in Ordnung? Hat es irgendwo Schiefstand (Hüfte etc.)? Ist es gut bemuskelt und auch an den richtigen Stellen? Sind die Hufe in Ordnung usw. Eben alles, worauf du auch beim Pferdekauf achten würdest/solltest.

Wichtig ist natürlich auch die Chemie zum Eigentümer/zur Eigentümerin. Kannst Du Dir vorstellen, mit dieser Person gut auszukommen? Immerhin ist es (und bleibt es) sein/ihr Pferd und ab und zu muss man sich auch wegen gewissen Dingen abstimmen. Wenn Du von Anfang an ein ungutes Gefühl bei dem/der Eigentümerin hast, überleg es Dir lieber nochmal. Andere Eigentümer haben auch schöne Pferde.

Der Proberitt – Das ist zu beachten

Auch hier gilt: Hör auf Dein Bauchgefühl! In den meisten Fällen lassen Dich die Eigentümer das Pferd aus der Box oder von der Koppel holen und vorab putzen. Dabei merkst du schon, wie das Pferd auf Dich reagiert. Ist es freundlich, verspielt, eher ängstlich, frech, aufmüpfig? Hier kannst Du dann auch gleich seinen Allgemeinzustand prüfen. Würdest Du Dir dieses Pferd z.B. kaufen wollen, so wie es jetzt da steht und sich verhält?

Bei allem, was Du mit dem Pferd beim Probetermin machst: Bleib so normal wie immer. Putze so, wie Du immer putzt. Sattel so, wie Du immer sattelst. Natürlich hat jedes Pferd seine Besonderheiten und der Eigentümer wird oder besser sollte Dich darauf hinweisen. Frage ruhig nach Tipps, das zeigt dem Eigentümer Interesse und Du kannst nebenbei das eine oder andere Wichtige über das Pferd erfahren. Höre genau zu, wenn der Eigentümer Dir etwas erklärt und schau hin, wenn er Dir etwas zeigt. Es bringt Dir nichts, wenn du später jeden zweiten Tag anrufen und fragen musst: „Wie war das gleich noch mal?“

Das gilt auch fürs Reiten. Den meisten Eigentümern ist wichtig, dass ihr Pferd ordentlich geritten und behandelt wird. Gehe auf die Eigenheiten des Pferdes ein. Fühle hin. Höre auf Deinen Bauch. Reite so wie immer. Niemand erwartet von Dir, dass Du direkt beim ersten Proberitt das Pferd an die Hilfen bekommst. Manchmal dauert das ein paar Tage. Und ein seriöser Eigentümer wird Dir auch einen weiteren Proberitt an einem anderen Tag zugestehen. Nutze dies, wenn möglich. Denn von einmal draufsitzen kann man nicht beurteilen, ob die Chemie längerfristig stimmt.

Reite nicht nur in der Halle, geh auch auf den Platz oder wenn möglich auch eine Runde ins Gelände. So merkst Du, wie das Pferd in unterschiedlichen Umgebungen reagiert. Wenn es beim ersten Mal noch nicht so geklappt hat, aber zumindest die Tendenz positiv ist und auch Dein Bauch prinzipiell ja sagen würde, dann kann es möglicherweise am nächsten Tag oder ein paar Tage später besser klappen. Bedenke, Du kennst das Pferd nicht und das Pferd kennt Dich nicht. Ihr müsst erst zusammenfinden und das dauert seine Zeit.

Wenn es aber so überhaupt nicht harmoniert, dann gestehe es Dir ruhig ehrlich ein. Das ist keine Schande und kein Weltuntergang! Der Eigentümer sieht Dich ja auch reiten und wird Dir Feedback geben. Im besten Fall ist das auch ehrlich. Keiner erwartet von Dir, dass Du der Pferdeflüsterer bist, der einen verkorksten Zossen in 5 Minuten wieder „hinbiegt“.

Gut ist es auch, wenn Du jemanden hast, der Dich begleiten und Dir eine zweite Meinung geben kann. Das kann ein Stallkamerad oder auch Dein Reitlehrer sein, auf jeden Fall jemand, der sich mit Pferden gut auskennt. Lass auch diese Person das Pferd mit checken. Vielleicht entdeckt er oder sie ja etwas, was dir nicht aufgefallen ist. Manche lassen sogar eine Untersuchung vom Tierarzt machen, ähnlich einer AKU. Das ist dann aber meist nur bei Sportpferden oder generell sehr „hochwertigen“ Pferden der Fall. Kann aber durchaus auch sinnvoll sein, wenn es eine Kaufoption gibt und man mit dem Gedanken spielt, nach einer gewissen Zeit das Pferd zu kaufen.

Pferd zur Verfügung Ausritt

Welche Konditionen soll/muss ich verhandeln?

Was die Konditionen Deines Verfügungspferdes angeht, da ist, wie schon oben erwähnt, „von-bis“ alles möglich und alles frei verhandelbar. Du solltest Dir im Vorfeld schon Gedanken machen. Zum Beispiel: Wie viele Tage in der Woche hätte ich Zeit für das Pferd? Passt das zeitlich mit Schule/Uni/Arbeit? Wie hoch ist mein monatliches Budget, was kann ich ausgeben? Wie ist es mit Urlaub oder Krankheit, wie kann ich sicherstellen, dass das Pferd dann trotzdem gut versorgt ist? Was ist, wenn ich meinen Job verliere, kann ich mir das Pferd dann trotzdem noch leisten? Nimmt der Eigentümer das Pferd in so einem Fall problemlos zurück? Soll/darf ich Reitstunden nehmen, darf ich Lehrgänge reiten? Wie sieht es mit Turnieren aus?

Bezüglich einer Kostenübernahme gibt es große Unterschiede. Die Hauptlast ist vor allem die Stallmiete, die deutschlandweit doch recht stark schwankt. Informiere Dich auf Kleinanzeigenportalen über die Preise in deiner Region. Selbstversorgerställe sind günstiger, aber dafür brauchst Du mehr Zeit im Stall, weil Du ja alles selbst machen musst. Passt dann noch wöchentlich/zweiwöchig eine Reitstunde in Dein Budget? Denn nur weil man ein Verfügungspferd hat, heißt das nämlich noch lange nicht, dass man dann keine Reitstunden mehr nehmen muss. Den meisten Besitzern ist daran gelegen, dass Du Dich gemeinsam mit den Pferd weiterbildest und ihr weiter zusammenwachst.

Übrigens: Nicht jeder Besitzer möchte, dass jemand sein Pferd zur Verfügung bekommt und dann direkt noch eine Reitbeteiligung draufsetzt, weil derjenige von vornherein weiß, dass er sich das Pferd zeitlich oder finanziell nicht leisten kann. Sicherlich kann jeder mal in eine Schieflage kommen, dann kann man das zeitweise auch mal so regeln, aber nicht auf Dauer und/oder von vornherein darauf ausgelegt.

Generell solltest Du einfach schauen, dass die Konditionen für Dich passen. Lass Dich nicht zu irgendwas überreden/zwingen, was Du nicht möchtest oder kannst. Ob reiterlich oder zeitlich oder finanziell. Wenn Du Dir unsicher bist, vereinbare einen „Probemonat“, in dem Du das Pferd schon mal allein machen kannst und auch sehen kannst, ob es so in Dein Leben passt oder nicht.

Pferd zur Verfügung – Brauche ich einen Vertrag?

Auf jeden Fall solltest Du die Konditionen und Rahmenbedingungen schriftlich mit dem Eigentümer in einem Vertrag fixieren! Natürlich könnt ihr euch auch mündlich einigen, aber im Zweifels- bzw. Streitfall ist es immer besser, wenn man etwas Schriftliches zur Hand hat. Es gibt im Netz schon jede Menge Beispiel-Verträge. Ihr könnt aber auch einen individuellen Vertrag aufsetzen. Wenn Du Dir unsicher bist, lass den Vertrag lieber nochmal von einem Anwalt prüfen. Der kann Dir erklären, wenn irgendwo Fallstricke lauern. Lieber hierfür ein paar Euro ausgegeben, aber dafür im Ernstfall rechtliche Sicherheit.

Und nun: Viel Erfolg bei der Suche, das Team von ehorses drückt Dir die Daumen!

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5 Kommentare

Equus Domesticus 29. August 2017 - 22:00

Schön und informativ geschrieben, liebe Julia!

Antworten
Fluffy 14. Januar 2018 - 22:07

Hallo Julia, ich würde gerne auch so etwas machen allerdings habe ich keine Reiterliche Erfahrungen. Der Sinn dahinter ist das ich eigentlich die Eigentümerin des Pferdes Unterstützen möchte da sie Grad Zeitlich mit Schule und beiden Pferden sehr ausgelastet ist und nicht beiden Pferden so gerecht werden kann wie sie es gerne möchte. Allerdings will sie mir jetzt einen Vertrag aufdrängen wo ich alles Bezahlen soll aber ich ja theoretisch garnichts mit dem Pferd machen kann außer Spazieren gehen. Würde es da nicht eine andere Alternative geben. LG Fluffy

Antworten
Julia Schmidt 23. Mai 2018 - 20:51

Liebe Fluffy,

sicherlich gibt es da Alternativen! Von einer Verfügungnahme eines Pferdes ohne reiterliche Erfahrungen Deinerseits rate ich ab. Dass Du dann auch noch die Kosten übernehmen sollst, finde ich seltsam. Ohne die Hintergründe näher zu kennen und nur von dem, was Du beschreibst, klingt es für mich als möchte sich da jemand selbst nur aus der finanziellen Verantwortung stehlen. Wieso solltest Du auch noch Geld dafür bezahlen, dass Du jemand anderem mit dem Pferd aushilfst, wenn Du quasi keine Gegenleistung dafür bekommst (außer dass Du mit dem Pferd spazieren gehen „darfst“)? Lasse lieber die Finger davon. Schau aber gern mal in Kleinanzeigenportalen, ob jemand aus Deiner Umgebung vielleicht eine PFLEGEbeteiligung für sein Pferd sucht. Da kannst Du den Besitzer/die Besitzerin unterstützen, vielleicht ab und zu auch mal Reitstunden nehmen und musst oftmals auch nichts dafür bezahlen. Pflegebeteiligungen sind meist kostenlos, denn die Besitzer sind froh jemand zu haben, der sie da einfach an einem oder mehreren Tagen pro Woche unterstützt und sich um das Pferd kümmert. Reiten steht da nicht im Vordergrund, sondern das Versorgen, Betüddeln, Spazierengehen usw. Vielleicht ist das eher was für Dich.

Viele Grüße
Julia

Antworten
Laura 22. Juli 2020 - 12:01

Hallo,
eine bekannte von mir hat ein perd zur Vefügung genommen und jetzt hat sie aber nur Probleme mit ihm bzw. er brauch ständig den Tierarzt. Die Besitzerin ist in Spanien und meldet sich nicht mehr. Es ist leider nichts schriftlich festgehalten wurden wer was übernimmt und es gibt auch überhaupt keinen Vertag mit irgendeiner Unterschrift. Sie hat jetzt bestimmt schon knapp 2000 euro bezahlt für Tierarzt,Zusatzfutter etc. Wisst ihr wie das ist wenn die Besitzerin ankommt und ihr Pferd wieder haben möchte ? Dazu muss man sagen das die Besitzerin nicht weiß wo er steht bzw. keine genaue Adresse hat.

Liebe Grüße Laura

Antworten
Michelle Holtmeyer 28. Juli 2020 - 16:46

Hallo Laura,

da können wir Dir leider nicht weiterhelfen und hoffen, dass ihr die Besitzerin bald erreichen könnt, um alles zu klären.

Ganz liebe Grüße
Dein Team von ehorses

Antworten

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