Startseite » Kinder und Pferde: Wieso Reiten positiv für die Entwicklung des Kindes ist

Kinder und Pferde: Wieso Reiten positiv für die Entwicklung des Kindes ist

von ehorses Team
13 Kommentare

Kinder und Pferde sind wohl eine Neverending Story. Zu Beginn muss natürlich gesagt werden, dass sich sicherlich nicht jede Familie ein eigenes Pferd leisten kann und dadurch auch nicht jedes Kind mit einem eigenen Pferd aufwachsen kann. Pferde sind ein teures Hobby und auch nicht jeder wird in eine Reiterfamilie geboren. Aber bereits der Besuch einer Reitschule oder ein Pflegepferd können die Kindheit um einiges bereichern. Und den Grundstein legen, sich im Erwachsenenalter schließlich selbst den Traum vom eigenen Pferd zu erfüllen.

Warum sollten Kinder und Pferde gemeinsam aufwachsen?

Pferde sind Freunde, Sportpartner, Therapeuten und vor allem immer für einen da. Kinder können in ihrer Entwicklung vom Umgang mit Pferden profitieren. Es entwickelt sich ein Verantwortungsgefühl, ein gewisser sportlicher Ehrgeiz, die Motivation für eine Sache fleißig zu sein und ein Verständnis für den respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen. Kinder und auch Erwachsene sind durch den Sport, die Zeit an der frischen Luft und den Kontakt zu Gleichgesinnten deutlich ausgeglichener, fitter und fröhlicher.

Besonders schüchterne Kinder werden im Umgang mit Pferden aufblühen und sowohl tierische als auch menschliche Freunde finden. Durch den Umgang mit Pferden und die Arbeit werden sie selbstbewusster, da sie mit der Zeit lernen, wie die Arbeit funktioniert und Routinen sich entwickeln. Größere Kinder zeigen in vielen Reitschülern den Kleineren, wie man Pferde putzt und versorgt.

Gegenseitige Hilfestellung ist selbstverständlich und alle ziehen an einem Strang. Der Teamgeist und die Motivation, etwas gut machen zu wollen, wird sich auch in der Zukunft positiv auswirken. Die Bindung zwischen Kind und Pferd beziehungsweise Pony ist etwas ganz Besonderes. Sie ist von Nähe, Liebe und Zuneigung geprägt und kein Kind sollte darauf verzichten müssen.

In welchem Alter sollte das Kind reiten lernen?

Kinder können schon mit 3 Jahren auf dem Pferd sitzen und viele 5-jährige Kinder beginnen mit dem Voltigieren. Ab de Schulalter sind Kinder fähig einige Grundlagen des Reitens zu erlernen, doch erst mit 8 oder 9 Jahren ist richtiger Reitunterricht tatsächlich sinnvoll.

Wofür ist Reitsport bei Kindern gut?

Kinder und Pferde: Junges Mädchen umarmt ihr Pferd

Der Reitsport ist nicht nur ein Sport, sondern ein Teil einer Lebensweise.

Reitsport fördert die Fitness, den Ehrgeiz und die Motivation für eine Sache alles zu geben. Der Sport mit dem Partner Pferd ist nicht zu vergleichen mit irgendeinem anderen Sport auf dieser Welt. Das Team aus Reiter und Pferd ist klein und die Kommunikation ist von außen unsichtbar. Es geht um Gefühl, ständiges Lernen und Probleme lösen.

Reiter sind nicht nur körperlich, sondern auch geistig extrem fit und darüber hinaus kritikfähig, doch das alles muss sich von der Kindheit an entwickeln. Man merkt es ihnen nicht an, aber Kinder wissen durch engen Kontakt mit den Tieren nach einiger Zeit intuitiv, wie sie sich zu verhalten haben, was sie tun können und was sie lieber lassen sollten. Ein Kind, welches den Umgang mit Sport und Pferd kennt, ist auf emotionaler und körperlicher Ebene so fit wie kaum ein anderes in seinem Alter.

Der Reitsport ist nicht nur ein Sport, es ist ein Teil einer Lebensweise. Man kann den Stallalltag vom Sport trennen, aber nicht den Sport vom Stallalltag, denn Reitsport bedeutet vielleicht 40 Minuten in einer Trainingseinheit zu reiten, aber davor und danach viele Stunden im Stall zu helfen und die Pferde zu versorgen. Natürlich fördert jeder Sport die Entwicklung des Charakters eines Kindes, doch der Reitsport ist in keiner Weise mit einem anderen Sport zu vergleichen.

Was fördert Reiten?

Reiten fördert die körperliche Fitness und die emotionale Intelligenz. Es ist auch eine Therapiemöglichkeit für körperliche und psychische Probleme.

Welchen Nutzen hat Reiten aus medizinischer Sicht?

Reiten fördert nicht nur die Entwicklung gesunder Kinder, sondern kann auch psychische Krankheiten und körperlicher Beeinträchtigungen therapieren. So gibt es die Hippotherapie, was eine Krankengymnastik auf dem Pferd darstellt. Durch den wackeligen Pferderücken werden Muskeln gleichzeitig trainiert und gelockert.

Kinder mit Erkrankungen, bei denen Muskeln erschlaffen oder krampfen, können durch das Reiten im Rahmen einer Bewegungstherapie behandelt werden. Das ständige Ausbalancieren trainiert die Muskulatur des Beckens und des Rückens ganz besonders gut.

Heilpädagogisches Reiten und Psychotherapie

Pferde haben eine vollkommen andere Wirkung auf Kinder als ein Therapeut es je haben könnte. Sie sind stille Zuhörer, zeigen ihre Zuneigung ganz offen und verurteilen ihren gegenüber nicht. Es entsteht eine angenehme Atmosphäre, in der sich das Kind öffnen kann und nicht über negative Dinge nachdenken muss.

Zusätzlich fühlt man sich gebraucht. Man hat die Aufgabe ein Pferd zu pflegen und alle Arbeiten, die im Stall anfallen, gewissenhaft zu erledigen. Bei den Pferden und im Stall kommen Stärken und Schwächen ans Licht. Die Pferde können helfen, die eigenen Fähigkeiten auszubauen.

Bei Angstzuständen, Essstörungen, Panikattacken und Depressionen sind Pferde geeignete Therapeuten, da sie den Betroffenen helfen ihren eigenen Körper neu wahrzunehmen, sie zeigen Grenzen auf und sind tatsächlich ein Spiegel der Seele. Durch die gewissenhafte und regelmäßige Arbeit mit Pferden, kann das Selbstwertgefühl gesteigert und die Barrieren des Denkens aufgebrochen werden. Die Arbeit mit Pferden kann der Schlüssel zu einem Gefühl von Freiheit und Sorglosigkeit sein.

Auch von Autismus betroffene Kinder können durch den Umgang, das Fühlen, das Riechen und die Kontaktaufnahme mit Pferden tolle Erfolge erzielen. Kommunikationsfähigkeit und Empathie können durch das sanfte Wesen der Pferde verbessert werden.

Kinder und Pferde: Mädchen mit Pferd auf der Koppel

Pferde sind stille Zuhörer, zeigen ihre Zuneigung ganz offen und verurteilen ihren gegenüber nicht.

Kinder und Pferde: Welche Emotionen werden ausgelöst?

Kinder, die Pferde abgöttisch lieben, werden schon allein durch den Anblick eines Pferdes mit den schönsten Glücksgefühlen überhäuft. Kein anderes Tier und keine andere Aktivität können mit dem Reiten und dem Umgang mit Pferden mithalten. Viele Eltern verstehen nicht, wieso ihr Kind diese Leidenschaft hat und das müssen sie auch gar nicht.

Wichtig ist nur zu wissen, dass kein Spielzeug der Welt die Zeit mit dem Pferd und das Reiten ersetzen könnte und dass man seinem Kind zeigen muss, dass diese Leidenschaft etwas Großartiges ist. Grundsätzlich lösen Pferde ein Gefühl der Fürsorglichkeit in Kindern aus. Sie wollen außerdem Verantwortung übernehmen und sind sehr einfühlsam, wenn es um die geliebten Vierbeiner geht.

Was bewirkt Reiten bei Kindern?

Reiten hilft das Selbstvertrauen, den Sportsgeist und die Teamfähigkeit zu steigern. Sie lernen, dass zum Reiten auch die Stallarbeit gehört und wissen, wie man sich korrekt und respektvoll gegenüber einem anderen Lebewesen verhält.

Kinder und Pferde: Die ersten Schritte

Kind ans Pferd gewöhnen

Kinder sind meist noch ungestüm mit den Pferden und verhalten sich sehr riskant, deshalb sollte bei unerfahrenen Kindern immer jemand dabei sein, der aufpasst, dass nichts passiert. Oft wissen Eltern nicht genau, wie man seinen Kindern die Pferde nahebringen kann. Ein guter Start für die Kleinsten der Kleinen ist das Vorlesen von Büchern, Spielen von Wissensspielen und der Besuch eines Stalls oder wenigstens erst mal einer Koppel. Man kann sich auch schon mal auf die Suche nach einer Reitschule begeben, denn das kann ganz schön knifflig sein.

Die richtige Reitschule finden

Wie erkennt man denn eigentlich eine gute Reitschule? Natürlich zählt der erste Eindruck. Bei einem Besuch der Anlage wird schnell klar, wie sauber und wie gut organisiert der Hof und der Tagesablauf ist. Man kann natürlich keinen klinisch reinen Hof erwarten, aber die Stallgasse sollte gefegt sein, das Sattelzeug ordentlich aufgehängt, die Satteldecken ausgebürstet und die Boxen ausgemistet und mit frischem Wasser und Heu versorgt. Die Pferde sollten tagsüber für mehrere Stunden auf eine Koppel dürfen und die Reithalle oder der Reitplatz sollte ordentlich aussehen.

Der Reitlehrer sollte eine Trainer Lizenz haben oder ein Pferdewirt oder Pferdewirtschaftsmeister sein. Die Pferde sollten gut genährt aussehen, glänzendes Fell und ein klares Auge haben. Kinder müssen unbedingt zuerst an der Longe reiten lernen. Sie reiten dabei ohne Steigbügel und auch ohne Zügel. Dabei wird der unabhängige Sitz und die Hilfengebung trainiert, damit das Kind lernt, ohne Hilfsmittel das Tempo und die Gangart zu bestimmen. Lernt ein Reitschüler diese Grundlagen zu Beginn nicht, so wird er es schwer haben und das Reiten kann wirklich gefährlich werden.

Welches ist das beste Einstiegsalter für Kinder beim Reiten?

Kinder können schon mit zwei, drei oder vier Jahren auf dem Pony sitzen und geführt werden. Die Kleinsten können sogar an Turnieren teilnehmen, bei denen Führzügelwettbewerbe angeboten werden. Dabei müssen sie zeigen, dass sie im Schritt und Trab den richtigen Sitz einnehmen können. Viele Kinder fangen auch mit dem Voltigieren an. Dabei turnen die Kinder auf dem Pferderücken und sind in einer Gruppe mit vielen anderen Kindern.

Richtiger Reitunterricht macht wahrscheinlich erst ab einem Alter von sieben oder acht Jahren Sinn. Natürlich ist es für Kinder deutlich leichter, Ponys zu reiten. Kinder und Jugendliche dürfen, bis sie 16 Jahre alt sind, an Ponywettbewerben teilnehmen. Der Ponysport veranstaltet sogar Europameisterschaften in Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Ponys sind also nicht nur für die Reitschule nebenan, sondern auch für Jugendliche und Kinder im Leistungssport geeignet. Daraus gehen meist die Reiter hervor, die auch in der Zukunft einen großen Namen im Reitsport haben werden.

Kinder und Pferde: Mädchen steigt vom Pferd herunter

Kinder können schon in jungen Jahren auf dem Pony sitzen und geführt werden.

Dinge, die Kinder bei dem Umgang mit Pferden unbedingt lernen sollten

Pferde sind tolle Tiere, doch sie sind auch nicht ganz ungefährlich, deshalb ist es wichtig den Kindern zu zeigen, welches Verhalten in welcher Situation angebracht ist. Auch das richtige Reagieren muss erlernt werden. So bedeutet ein aufmerksamer Blick in die Ferne mit hoch erhobenem Kopf, dass das Pferd etwas hört oder sieht, dass es als gefährlich einschätzt. Dann kann es sein, dass das Pferd nervös wird. Wie reagiert man aber in solch einer Situation? Genau das gilt es zu lernen, um einen sicheren Umgang mit den Fluchttieren gewährleisten zu können. Der sichere Reitersitz, der an der Longe trainiert wird, ist deshalb so besonders wichtig.

Abgesehen vom Verhalten, welches nicht unberechenbar, aber nicht immer leicht zu interpretieren ist, muss ein Kind auch lernen, dass die Arbeit mit dem Reiten nicht getan ist. Die meiste Zeit verbringt man mit Lederpflege, Stall ausmisten, Pferde versorgen und Fegen. Wenn man Pferde liebt, muss man also auch die Arbeit auf dem Pferdehof lieben.

Wie gefährlich ist Reiten wirklich?

Reiten ist so gefährlich wie jede andere Sportart auch. Natürlich gehört es dazu, hin und wieder mal vom Pferd zu fallen, doch meistens tun sich Kinder nicht viel dabei. Grundsätzlich wird durch das Erlernen des richtigen Umgangs und Reitersitzes die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls auf ein Minimum gesenkt. Dann ist es wie beim Autofahren auch, es kann immer etwas passieren.

Worauf die Eltern bei den Kindern achten müssen

Kinder und Pferde alleine lassen?

Sobald man Kinder mit ihren Freunden alleine zum Spielen schicken kann, kann man sie auch mit verlässlichen und den Kindern vertrauten Pferden allein lassen. Kinder haben nach zwei bis drei Jahren in der Reitschule so viel gelernt, dass sie ihr Pony auch selbstständig putzen, satteln und führen können. Natürlich kommt das auch immer auf das Pferd und das Kind drauf an. Wenn das Kind sich nicht sicher fühlt oder das Pferd sich schnell selbstständig macht, sollte man noch dabeibleiben. Kinder sollten also nur mit genügend Erfahrung allein mit Pferden bleiben und vor allem nicht alleine reiten.

Wie viel Verantwortung darf das Kind übernehmen?

Kinder können die Pferde putzen, die Ställe säubern und natürlich Reitstunden nehmen. Natürlich können Kinder nicht erkennen, wann genau das Pferd einen Tierarzt braucht und sie können ein Pferd auch nicht gesunderhaltend reiten. Kinder sind also Helfer, sie tragen nicht die volle Verantwortung für das Pferd. Sie können und müssen vom Leichten zum Schweren alles lernen, was die Pferdepflege und das Reiten betrifft. Je mehr ein Kind lernt und umsetzen kann, desto mehr Verantwortung kann es auch übernehmen.

Lasst eure Kinder aber nicht mit den Pferden spazieren oder ausreiten gehen. Sie sollten in eingezäuntem Gelände bleiben und dort die Pferde sicher und unter Anweisung versorgen.

Welche Pferde sind für Kinder geeignet?

Ponys sind am besten für Kinder geeignet. Es gibt die besonders kleinen Shetlandponys, die aber auch sehr schlau und eigensinnig sind. Kinder haben aber oft Spaß, auf den kleinen Ponys durch die Gegend zu pesen. Natürlich erst, sobald die Kinder gut genug reiten können, um die Ponys zu kontrollieren und sicher zu sitzen, ohne sich oder dem Tier Schaden zuzufügen. Deutsche Reitponys sind tolle Lehrmeister und beliebt in vielen Reitschulen und auch im Ponysport. Es gibt viele verschiedene Ponyrassen. Auch die verschiedenen Welsh-Ponyrassen sind sehr beliebt und die New Forest Ponys. Haflinger eignen sich ebenfalls gut für Kinder.

Letztendlich geht es aber um den Charakter und die Erziehung des Pferdes, denn ein sehr schreckhaftes, ängstliches oder unsicheres Pony wird keinem Kind gerecht werden können. So können Kinder auch auf großen Pferden reiten, wenn die Pferde ein ruhiges Gemüt haben und die Kinder nicht zu ängstlich sind. Irgendwann wird man schließlich auf das Pferd umsteigen.

Welche Kinder sind für Pferde geeignet?

Grundsätzlich kann jedes Kind, das Tiere liebt, reiten lernen. Das Kind sollte Interesse an den Vierbeiner haben und bereit sein, das Hobby regelmäßig auszuüben.

Ähnliche Beiträge

13 Kommentare

Wüllner Anja 9. Januar 2017 - 21:26

Guten Tag
Ich finde ihren Bericht sehr sehr schön und wollte fragen, ob ich ihren Link auf unserer Homepage unter der Rubrik Kinder- und Longenstunden abbilden darf?
Mit freundlichen Grüßen
Anja Wüllner

Antworten
Inga Fiedler 10. Januar 2017 - 8:31

Hallo Anja, natürlich! Sehr gern 🙂
Viele Grüße,
Inga

Antworten
Anonymous 9. Januar 2017 - 23:17

Hallo Inga ! Bist Du schon erwachsen ? LG Eva

Antworten
Inga Fiedler 10. Januar 2017 - 8:31

Hallo Eva, ja klar, warum?

Antworten
Kerstin Maier 10. Januar 2017 - 9:39

Hallo Inge,

auch ich finde den Bericht super und kann allem zu 100 % zustimmen. Als Eltern einer einstmals sehr schüchternen, verschlossenen Tochter haben mein Mann und ich uns vor 5 Jahre für ein Pony entschieden. Auch wenn das nicht immer einfach ist, es war die beste Entscheidung, die wir je für unsere Tochter getroffen haben.
Mittlerweile bin auch ich fester Bestandteil des Vereins ? und würde ebenfalls gerne ihren Artikel auf unserer Homepage abbilden.

Mit freundlichem Gruß
Kerstin Maier

Antworten
Inga Fiedler 10. Januar 2017 - 15:21

Hallo Kerstin,

ja klar! Sehr gern 🙂

Antworten
Fanni Siepker 11. Januar 2017 - 19:46

Ein so toller Text und ich finde auch die Arbeit mit Pferd&Kindern sehr wichtig. Leider ist es als Verein nicht so einfach eine Möglichkeit zu schaffen, die Kinder und Pferde zusammenführt. Es mangelt an Geld für gute Pferde und gute Ausrüstung. Ausbilder, die gern diese Art Unterricht geben, sind leider auch Mangelware. Unterstützung gibt es für Vereine, die sich für Kinderreitunterricht engagieren leider kaum, wirklich sehr schade. Gerade, wenn man die oben stehenden Gründe liest.

Antworten
Kerstin Irmer 11. Januar 2017 - 20:22

Ja mir sind noch Gründe eingefallen !
Man hat den Kopf frei (muss man auch), man kann komplett abschalten und Sorgen und Stress , z.B. in der Schule ,vergessen .
Die Kinder lernen sich zu konzentrieren auf wesentliche Dinge die sie tun .

Antworten
Inga Fiedler 12. Januar 2017 - 9:40

Ja, das stimmt allerdings, Kerstin! Vor allem wie erholsam das Abschalten ist, merke ich auch heute immer noch, wenn ich nach der Arbeit in den Stall fahre.

Antworten
S. Burger 11. Januar 2017 - 22:07

Hallo! Ich bin Reitpädagogin von Beruf und arbeite mit Kindern im Alter zw. 4 und 10 Jahren. Eine Tätigkeit die mir sehr viel Freude bereitet.
Ihren Beitrag finde ich in Ordnung. Manche Fotos sind es ganz und gar nicht: Kinder mit Sandalen neben und auf dem Pferd! Kinder ohne Helm auf dem Pferd! Oje, oje.
Wenn das nicht wäre, würde ich den Bericht auf unserer Homepage verlinken.
Vielleicht können Sie das korrigieren.
Freundliche Grüße
S. Burger

Antworten
Ursula Richard 12. Januar 2017 - 0:25

Hallo Inga,
ein sehr interessanter und passender Bericht und ich wollte fragen, ob wir diesen auf unserer Website im Bereich der Kinderreitangebote verlinken dürfen ?

Antworten
Inga Fiedler 12. Januar 2017 - 9:38

Ja natürlich! Sehr gern 🙂 Es freut mich sehr, dass dir der Beitrag so gefällt!

Antworten
Manu 12. Januar 2017 - 10:17

Liebe Inga,
als private Pferdehalterin gebe ich seit vielen Jahren den Kindern (ab 2 Jahre) in meiner sehr ländlichen 😉 Umgebung die Möglichkeit, unter Aufsicht und Anleitung Zeit mit den Pferden zu verbringen. Ihre Ausführungen und der Aspekt des „Kopf-frei-schaltens“ (Kerstin Irmer) entsprechen auch meiner Erfahrung und machen mein Engagement auch für mich sehr wertvoll.
Dem möchte ich hinzufügen, dass dabei auch das Erlernen der Körperhaltung -auf und neben dem Pferd- sowie der mentalen Energie eine große Rolle spielt, da es Auswirkungen auf den gesamten Lebensbereich hat. Ein weiterer Grund ist das Fördern von Sozialer Kompetenz.
Viele Grüße
Manu

Antworten

Schreibe einen Kommentar

* Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden.