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Ponyrassen – Die beliebtesten Ponys im Überblick

von Michelle Breitenfeld
Veröffentlicht: Letztes Update am

Ponys gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Größen. Die Ponyrassen unterscheiden sich jedoch nicht nur optisch, sondern auch von ihrem Wesen und ihrem Charakter. Es gibt sowohl viele Ponyrassen für Erwachsene als auch für Kinder. In diesem Beitrag geben wir Dir einen Überblick über die beliebtesten Ponyrassen.

Das Connemara Pony

Ponyrassen: Connemara

  • Herkunftsort: West-Irland
  • Farbe: Schimmel, Falben (selten Füchse, Braune und Rappen)
  • Stockmaß: 138-153 cm
  • Gewicht: ca. 350-400 kg
  • Eignung: Reit-, Therapie- und Kutschpferd

Das Connemara Pony ist eine irische Kleinpferderasse, die vor allem für ihre Gesundheit, Genügsamkeit und Zuverlässigkeit geschätzt wird. Mit ihrem gut proportionieren, kräftigen Körperbau, der hohen Arbeitswilligkeit und Trittsicherheit eignen sie sich besonders gut als Arbeitspony vor dem Wagen. Auch als Sportpony profitiert das Connemara Pony von diesen Eigenschaften. Hier punktet es vor allem im Springen, aber auch in der Dressur und im Fahrsport werden Connemara Ponys gerne eingesetzt.

Ihren Namen verdanken die Ponys der Landschaft Connemara im äußersten Westen Irlands. Dort wurden sie auf den Farmen als Reit- und Packpferd eingesetzt. Durch Kreuzungen, zum Beispiel mit Arabern, Berbern und Welsh Ponys, entwickelten sich drei Typen. Der Eastern-Typ ist zierlich und erinnert an Araber. Der Irish-Draught-Typ ist größer und kräftiger. Der Clifden-Typ hat typische Ponymerkmale und erinnert an das „yellow old pony“, also an die Falben, die früher in Irland häufig vorkamen.

Berühmt sind Connemaras für ihr Springvermögen. Der Wallach „Stroller“ soll zu 50 Prozent Connemara-Blut gehabt haben. Mit nur 1,45 Metern Stockmaß gewann er mit Marion Mould 1968 bei den Olympischen Spielen Einzel-Silber und 1970 das Deutsche Spring-Derby ohne Fehler. Auch der Schimmel „Milton“, mit dem John Whitaker große Erfolge feierte, soll von einem Connemara-Hengst abstammen.

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Das Dartmoor Pony

  • Herkunftsort: England
  • Farbe: Rappen, Braune, Füchse, Schimmel
  • Stockmaß: 116 – 127 cm
  • Gewicht: ca 225 kg
  • Eignung: Fahr-, Kinderreitpferd, Landschaftsschutz/Biotoppflege

Die ursprüngliche Heimat des Dartmoor Ponys sind die Hochmoore Südenglands. Die landschaftlich kargen und rauen Bedingungen dort stellen für das robuste Pony kein Problem dar. Der Charakter dieser Ponyrasse zeichnet sich durch Freundlichkeit und Gelassenheit aus.

Schon 1012 wurde das Dartmoor Pony in Urkunden erwähnt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Rasse vom Aussterben bedroht. Nur dank engagierter Züchter gibt es sie heute noch, mittlerweile auch aus deutscher Zucht. Mit seiner Größe und seinem ruhigen, zuverlässigen und kinderlieben Wesen ist es ein ideales Anfängerpony für Kinder. Sogar die englischen Königskinder lernten auf Dartmoor Ponys reiten. Dazu haben die Ponys ein enormes Springvermögen und sind gute Jagd- und Springponys. Auch als Fahrpferd für Kinder und Erwachsene eignen sie sich.

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Das Deutsche Reitpony

  • Herkunftsort: Deutschland
  • Farbe: alle Fellfarben
  • Stockmaß: 138-148 cm
  • Gewicht: ca.325 kg
  • Eignung: Sport-, Freizeit- und Jugendreitpferd

Das Deutsche Reitpony wird häufig als „Miniatur-Warmblut“ bezeichnet, was jedoch nur zum Teil zutreffend ist. Auf den ersten Blick sehen die beiden Rassen sich tatsächlich sehr ähnlich, jedoch wird in der Zucht des Deutschen Reitponys viel Wert darauf gelegt, Pony-typische Merkmale zu erhalten. Das Deutsche Reitpony ist für alle Disziplinen im Reitsport bestens geeignet. Besonders häufig wird es im Turniersport eingesetzt, wo es meistens von Kindern und Jugendlichen, aber auch oft von Erwachsenen geritten wird. Die deutsche Ponyzucht begann 1965, zunächst ohne großen Erfolg. Kreuzungen wie Vollblut-Hengst mit Fjordpferde-Stute oder Araber mit Haflinger brachten nicht das gewünschte Ergebnis. Vorbild wurde deshalb das britische „Riding Pony“: Britische Ponyrassen, vor allem Welsh Ponys, wurden mit Arabern, Anglo-Arabern und Vollblütern angepaart. Damit das Deutsche Reitpony trotz seiner Pferdepoints sofort als Pony erkennbar ist, legen Züchter Wert auf einen kleinen Kopf, große, lebhafte Augen und kleine Ohren. Vom Wesen her soll es unkompliziert, umgänglich, einsatzfreudig, nervenstark und verlässlich sein.

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Das Exmoor Pony

Exmoor Pony auf einer Wiese

  • Herkunftsort: England
  • Farbe: Braun
  • Stockmaß: 115 – 130 cm
  • Gewicht: ca 225 kg
  • Eignung: Reit- und Nutzpferd

Das Exmoor Pony ist die älteste englische und ursprünglichste Rasse innerhalb Europas. Diese Ponyrasse hat sich seit Jahrtausenden kaum verändert und ähnelt auch heute noch stark dem Urtyp. In ihrer Heimat, dem Exmoor leben die Ponys teilweise halbwild, ohne menschlichen Einfluss. Das Exmoor Pony hat ein hervorragendes Sozialverhalten und ist extrem nervenstark, intelligent und aufgeschlossen. Leider gehört die Rasse ebenfalls zu den bedrohten Ponyrassen.

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Das Falabella Pony

  • Herkunftsort: Argentinien
  • Farbe: Alle Farben
  • Stockmaß: bis 86 cm
  • Gewicht: ca 50-90 kg
  • Eignung: Show- und Kutschpony

Das argentinische Falabella Pony fällt durch seine Miniatur Größe auf und ist für sein gutartiges, freundliches Wesen bekannt. Es gilt als sehr menschenbezogen, intelligent und gutmütig, auch wenn ihm manchmal ein etwas eigenwilliger Charakter nachgesagt wird. Durch seine Größe kann es, wenn überhaupt nur von sehr kleinen Kinder geritten werden und wird deshalb meist als Showpony oder vor der Kutsche eingesetzt. Es hat eine hohe Lebenserwartung und wird oft über 30 Jahre alt.

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Der Haflinger

  • Herkunftsort: Tirol
  • Farbe: Lichtfüchse
  • Stockmaß: 138 – 150 cm
  • Gewicht: ca. 400 -600 kg
  • Eignung: Sport- und Freizeitpferd, mittelschweres Zugpferd, landwirtschaftliche Arbeiten

Die ursprünglich aus Südtirol stammende Rasse hat sich vom robusten Zug- und Tragpferd zu einem modernen, rittigen Familien- und Freizeitpony entwickelt, das mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten überzeugt. Der Haflinger besticht sowohl durch seine schöne und elegante Optik, als auch durch seinen verlässlichen und treuen Charakter. Das Wesen der Haflinger lässt sich als offen, freundlich und sehr lernwillig beschreiben. Sie sind sehr menschenbezogen und recht unkompliziert in der Haltung.

Seinen Namen verdankt der Haflinger dem Ort Hafling in Südtirol. Früher wurde er als Lastenträger und beim Militär eingesetzt. Moderne Haflinger sind deutlich schlanker und sportlicher. Typisch ist die Fellfarbe: Hell- oder Dunkelfuchs mit heller Mähne und hellem Schweif. Haflinger sind lernwillig, fleißig und unerschrocken. Durch ihre Trittsicherheit sind sie perfekte Partner im Gelände. Du findest sie aber auch auf kleineren Dressur- und Springturnieren, auf Distanzritten bis zu 60 Kilometern und vor der Kutsche. Beim Westernreiten haben sie sich als „Alpen-Quarter“ einen Namen gemacht, und auch beim Therapeutischen Reiten werden sie gern eingesetzt.

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Der Isländer

  • Herkunftsort: Island
  • Farbe: alle Farben, außer Tigerschecken
  • Stockmaß: 125–148 cm
  • Gewicht: ca. 311-500 kg
  • Eignung: Reit- und Trekkingpferd, Spezielle Reitsportarten für Gangpferde

Das Islandpony stammt, wie der Name schon verrät aus Island und ist eine vielseitig einsetzbare und sehr robuste Ponyrasse. Es gehört außerdem zu der Gruppe der Gangpferde, was bedeutet, dass es neben den Gangarten Schritt, Trab und Galopp zwei weitere Gangarten, Tölt und Rennpass beherrscht. Durch den stabilen Körperbau können auch Erwachsene ohne Probleme auf Islandponys reiten. Schon die Wikinger trafen auf Island auf die kleinen Pferde. Obwohl Isländer mit ihrem Stockmaß zu den Ponys zählen, heißen sie auf ihrer Heimatinsel Islandpferde. Typisch ist die lange, meist üppige und wuschelige Mähne. Auf Island leben sie in großen Herdenverbänden. Das macht sie selbstbewusst und sehr sozial. Dazu sind sie mutig, ausdauernd, freundlich und sehr ausgeglichen. Von den weltweit rund 300.000 Islandpferden leben etwa 78.000 auf Island und rund 65.000 in Deutschland.

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Der Lewitzer

Ponyrasen: Lewitzer

  • Herkunftsort: Mecklenburg-Vorpommern
  • Farbe: überwiegend Tobianoschecken
  • Stockmaß: 130–148 cm
  • Gewicht: ca. 350-450 kg
  • Eignung:Sport-, Freizeit- und Jugendreitpferd

Der Lewitzer ist eine vergleichsweise junge Ponyrasse aus Mecklenburg-Vorpommern, der durch seine auffällige Erscheinung besticht. Typisch für den Lewitzer ist vor allem seine Fellfärbung, denn das Zuchtziel sieht ausschließlich eine Tobianoscheckung (Plattenscheckung) vor. Er hat ein freundliches Temperament und einen umgänglichen Charakter, ist robust und hat eine hohe Lebenserwartung. Die Rasse entstand ab 1971 auf dem Gut Lewitz. Ziel war ein Pferd speziell für Kinder. Dafür wurden einheimische Ponys zum Beispiel mit Trakehnern gekreuzt. Meist sind Lewitzer schwarz-weiße oder braun-weiße Schecken. Ausgeglichen, anspruchslos und nervenstark, wie sie sind, eignen sie sich als Lehrmeister für kleine Kinder. Auch vor der Kutsche werden Lewitzer gern eingesetzt.

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Das Shetlandpony

  • Herkunftsort: Shetland-Inseln
  • Farbe: alle Pferdefarben (in der Zucht sind Tiger-Schecken verboten)
  • Stockmaß: 87–107 cm
  • Gewicht: ca. 130-280 kg
  • Eignung: Kinder- und Fahrpony, Nutzpony, Showpony

Das Shetlandpony stammt ursprünglich von den Shetland-Inseln, wo es schon vor 5.000 Jahren lebte. Eisige Winde und knappes Futter haben sie sehr genügsam gemacht. Während der industriellen Revolution wurde es als Gruben-Pony im Bergbau eingesetzt, wobei es aufgrund seiner geringen Größe in Verbindung mit seiner enormen Fähigkeit zu ziehen, eine wertvolle Hilfe darstellte. Im Verhältnis zu ihrer Größe sind Shetlandponys eine der kräftigsten Pferderassen, außerdem sind sie sehr robust, intelligent und langlebig. Mit ihren dunklen Augen, kleinen Ohren und der wilden Wuschelmähne gehören Shettys zu den Lieblingen der Kinder. Sie sind aber mehr als Kinderponys oder Rasenmäher auf vier Hufen: Shettys sind äußerst klug und fleißig und arbeiten meist gern mit. Sie langweilen sich allerdings schnell und werden dann auch mal übermütig. Deshalb brauchen sie viel Beschäftigung, zum Beispiel als Reitpony für Kinder, als Kutschpony oder bei Zirkuslektionen.

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Das Welsh Pony

  • Herkunftsort: Wales
  • Farbe: alle Fellfarben, ausgenommen Schecke
  • Stockmaß: bis 122 cm (A), bis 137 cm (B+C), ab 137 cm (D)
  • Gewicht: ca. 350-550 kg
  • Eignung: Reit-, Kinder- und Kutschpferd (je nach Sektion)

Die aus Wales stammenden Welsh Ponys werden in vier verschiedenen Typen gezüchtet. Das kleinste und zierlichste unter ihnen ist das Welsh Pony Sektion A. Durch seine Größe, sein edles Aussehen und seinen gutmütigen Charakter ist es ein hervorragendes Fahrpony. Das Welsh Pony Sektion B ist etwas größer, hat aber ebenfalls einen sehr freundlichen Charakter es wird häufig als Reitpony für Kinder genutzt. Die Sektion C des Welsh Ponys, hat zwar die gleiche Größe wie Typ B, hat allerdings einen deutlich kräftigeren Körperbau. Daher wird es unter anderem gerne für Jagden und Trekking eingesetzt. Der Typ Sektion D wird auch Welsh Cob genannt. Er ist der größte und kräftigste Welsh Typ und eignet sich für alle Sparten des Sports, sowie als Freizeitpferd für die ganze Familie.

Ursprünglich stammen die Welsh Mountain Ponys aus den Waliser Bergen. Schafhirten nutzten sie als Reitpferde, im 19. Jahrhundert arbeiteten sie auch als Grubenpferde. Später machten sie Karriere als Kutschpferde und als Jagdpferde für die Kinder britischer Grundbesitzer. Gemeinsam ist allen Welsh Ponys, dass sie sehr menschenbezogen, gutmütig, intelligent und leistungsbereit, aber auch temperamentvoll sind.

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Das Norweger Fjordpferd

  • Herkunftsort: Norwegen
  • Farbe: Falben
  • Stockmaß: 135 – 150 cm
  • Gewicht: ca. 375 kg
  • Eignung: Reiten, Fahren

Als Norweger Pferde werden die aus den westlichen Küstengebieten Norwegens stammenden Kleinpferde bezeichnet, die hauptsächlich in ihrem Heimatgebiet und im restlichen Skandinavien, aber auch in Deutschland und Westeuropa gezüchtet werden. Die häufig auch Fjordpferd genannte Ponyrasse geht in ihrem Ursprung auf die Wikinger-Zeit zurück, wurde durch ihren robusten Körperbau meist als Arbeits- und Zugpferd eingesetzt und erfreut sich heute vor allem als Reit- und Fahrpony großer Beliebtheit. Freizeitreiter wissen die kleinen, aber harmonisch und sportlich gebauten Pferde für ihre hohe Ausdauer und Trittsicherheit sowie ihr umgängliches und ruhiges Wesen zu schätzen. Obwohl sie Fjordpferde heißen, sind die meisten Norweger von ihrer Größe her eigentlich Ponys. Die Rasse ist leicht zu erkennen: Die Falben gibt es zwar in verschiedenen Tönen, ihr Aalstrich und ihre zweifarbige Mähne machen sie aber unverwechselbar. Vom Typ her sind Norweger kräftig, fast schon barock. Sie gelten als ausgeglichen, unerschrocken, gutmütig und arbeitswillig. Auch im Turniersport sind sie zu finden: in der Dressur durchaus bis Klasse L, im Springen oft bis Klasse A. Im Fahrsport starten Fjordpferde-Gespanne erfolgreich in Hindernis-, Dressur- und Geländeprüfungen. Und auch beim Therapeutischen Reiten finden die freundlichen Norweger ihre Aufgabe.

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Das Highland Pony

Ein fuchsfarbenes Highland-Pony mit einem kleinen weißen Stern auf der Stirn liegt entspannt auf einer grünen Wiese vor einer schottischen Trockensteinmauer.

  • Herkunftsort: Schottland
  • Stockmaß: durchschnittlich 145 cm
  • Eignung: Reit- und Familienpferd, Fahren, Arbeits- und Lastpony, Therapiepony

Das Highland Pony stammt aus Schottland. Mit seinem stabilen Körperbau ist es die stärkste britische Ponyrasse. Das schottische Stutbuch existiert seit etwa 1890 und wird von der „Highland Pony Society“ geführt. Alle im Ausland gezogenen reinrassigen Highland Ponys müssen auf dieses Mutterstutbuch zurückgehen. Highland Ponys sind Gewichtsträger und damit auch als Reitpferd für Erwachsene geeignet. In Schottland werden sie bis heute als Arbeits- und Lastpony bei der Jagd genutzt. Ob Dressur, Springen, Jagdreiten, Wanderreiten, Fahren oder Westernreiten: Highländer sind vielseitig und zuverlässig. Ihre Rittigkeit, Umgänglichkeit, Trittsicherheit und ihre besonders weichen Gänge machen sie zum beliebten Familienpferd. Auch als Therapiepony zeigen sie sich von ihrer besten Seite.

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Welche Ponyrasse passt zu mir?

Welche Ponyrasse am besten zu Dir passt, hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. die Verwendung des Ponys, deine Vorerfahrung als Pferdebesitzer oder welche Größe des Ponys Du bevorzugst.

Exterieur eines Ponys

Ob ein Pferd als Pony gilt, entscheidet in erster Linie das Stockmaß: Ponys dürfen höchstens 1,48 Meter groß sein. Schon ein Zentimeter mehr, und sie zählen als Großpferd. Die Größe ist aber nicht der einzige Unterschied. Ponys haben meist eine deutlich dickere Mähne und einen dickeren Schweif als Pferde. Ihre Beine sind kürzer, der Hals ist kräftiger und der Kopf breiter.
Es gibt verschiedene Ponyrassen, die sich im Körperbau sehr unterscheiden. Viele Ponys oder Kleinpferde sind kräftig gebaut und haben kräftige Beine mit starken Gelenken. Zudem haben sie kleine, aber harte, widerstandfähige Hufe. Der Kopf der kleinen Pferde ist ebenfalls klein und hat große Nüstern.

Weiterhin haben sie kleine Ohren und ein dichtes, manchmal welliges Langhaar. Typisch für Ponys ist die voll Behaarung der Schweifrübe. Ponyrassen sind in der Regel leichtfuttrig, haben einen starken Charakter und sind selbstbewusst. Zu diesem Ponytyp gehören beispielsweise das Shetland Pony das Dartmoor Pony oder auch die Kleinpferderasse Islandpferd.

Andere Pferde gehören im andererseits zu den sogenannten Sportponys, die Warmblutrassen sehr ähneln. Sie wirken eher wie eine Miniaturausführung und laufen auch auf Turnieren. Sie sind talentiert im Springen oder erlernen bis zu hohen Lektionen der Dressur. Ein solches Pony ist allerdings viel leichter gebaut und kann Erwachsene nur bedingt tragen. Lediglich Kinder, Jugendliche und sehr zierliche Erwachsene können die kleinen Sportpferde reiten. Typische Rassen, die zu diesem Typ gehören sind das Deutsche Reitpony, das Welsh Pony oder das Connemara-Pony.

Die beliebtesten Ponyrassen – Video

Schaue Dir die Top 10 der beliebtesten Ponyrassen in unserem Video an:

Verwendung der Ponyrassen

In erster Linie sind diese Tiere Freizeitpferde oder sind verlässliche Pferde für Reitschulen. Besonders beliebt sind Deutsche Reitpony oder Haflinger sowie Isländer, die ohne Probleme erwachsene Reiter tragen können. Kleinpferde sind für Anfänger besser geeignet, da sie oft bequemer zu sitzen sind. Ponys werden dabei immer beliebter: Nicht nur Kinder, sondern auch immer mehr Erwachsene entdecken ihre Liebe zu den kleinen Pferden.

In Deutschland werden außerdem in vielen Regionen Ponys gezüchtet. Jede Stute und jeder Hengst legen, ebenso wie Großpferde, Eignungs- und Leistungsprüfungen ab. Je nach Abstammung werden die Fohlen für einen hohen Betrag verkauft. Besonders Sportponys, die FEI-Standards erfüllen sind bei jugendlichen, ambitionierten Reitern sehr beliebt.

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